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Grillbürste von Jamie Oliver im Test

Heute teste ich für Euch die Grill-Reiniger-Bürste von Jamie Oliver. Die Grillbürste gab es für kleines Geld beim Discounter Kaufland und da konnte ich einfach nur zugreifen! Ob die Bürste nur hübsch aussieht oder sich auch in der Praxis gut schlägt, könnt ihr in diesem kleinen Testbericht zur Grillbürste von Jamie Oliver nachlesen!

Die Verpackung und der erste Eindruck!
Also ich muss sagen, bei der Verpackung hat man sich richtig viel Mühe gegeben und so befindet sich die Bürste in einem ansprechenden bedruckten Karton.

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Was man von außen erkennen kann, befindet sich auch in der Umverpackung und so sieht die Bürste echt nicht übel aus!

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Auf der einen Seite ein sauber verarbeiteter Holzstiel mit einer Metallöse zum Aufhängen des Grillwerkzeuges,

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auf der anderen Seite ein sauber vernietetes Blech auf dem die eigentliche Grillbürste montiert ist.

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Die Bürste selbst befindet sich auf einer Art von Plastiksockel, welche mit drei Schrauben am Haltebleck / Stiel befestigt ist. D.h. rein theoretisch wäre es möglich die Bürste mit einem Kreuzschraubenzieher gegen eine neue Einheit zu tauschen.

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Auf den ersten Blick eine solide Bürste. Einzig die Bürsten selbst kamen mir etwas weich vor! Doch ob sich dieser Eindruck bestätigt, könnt ihr gleich im Praxistest erfahren!

Der Praxistest!
Gestern gab es eine Art von Bacon Bomb und die Verschmutzung am Grill würde ich als klein bis mittel beschreiben! Ein paar Reste des Bacons kombiniert mit etwas eingebrannten Fest. Wie ich fand eine gute Basis für den ersten Einsatz!

Der Schaber!
Die halbrunden Öffnungen der Grillbürste kann man als Schaber verwenden um den Rost grob von den Verunreinigungen zu reinigen. Dies funktionierte bei meinem reltaiv groben Grillrost recht gut, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob man mit dieser Methode nicht noch mehr Kratzer in den Rost zieht an denen sich der Dreck „verankern“ kann. Bei den kleinen Grill-Rost-Stäbchen, welche man hin und wieder bei den etwas billigeren Grills findet, stelle ich mir die Reinigung mit den doch recht großen Öffnungen etwas umständlich vor. Da muss man dann wohl öfters hin und her fahren und zerstört damit vielleicht die „silberne“ Beschichtung und das eigentliche Rostmaterial wird frei gelegt. Aber dies ist natürlich nur eine Mutmaßung von mir.

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Die Bürste
Die Bürste stellt sich wie ich oben schon vermutet hatte als zu weich heraus. Die Borsten gleiten über den Rost, schaffen es auch das Fest am Rost zu verteilen, besitzen meiner Meinung nach aber zu wenig Widerstand um harte Verkrustungen zu entfernen. Selbst bei erhöhten Druck ist die Reinigungsleistung nur so lala! Möchte man die Verstrebungsstäbe unterhalb des Rosts reinigen, muss man extrem starten Druck direkt auf den Kopf der Bürste ausüben, da man ansonsten mit der gegebenen Bürstenlänge nicht ganz bis unten durch kommt! Hier würde die Bürste wohl mit einem etwas dünneren Rost besser zurecht kommen.

Nach dem ersten Reinigungsdurchgang sieht die Bürste wie folgt aus:

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Tja, was soll ich sagen. Wenn ich mir den Bürstenkopf so ansehe, würde ich sagen – maximal 5 bis 10 Reinigungsdurchgänge, dann ist das Material so verbogen, dass die Reinigung wohl nur noch bedingt möglich sein wird.
Fazit:
Rechnet man den Preis der Bürste auf die maximale Anzahl der Reinigungsdurchgänge um, ist der Preis einfach viel zu hoch angesetzt. Die Bürste ist zwar von der Verarbeitung her ok und funktioniert auch ganz ok – aber ich habe schon hochwertigere Bürsten in meinen Händen gehalten, die mich locker eine ganze Grill-Saison begleitet haben. Wer nur hin und wieder den Grill anwirft, der kann damit wohl leben – wobei die Bürste keine Empfehlung von mir bekommt – denn diese sollte man wegen des Plastik (austauschbare Bürsten) nur auf einem kalten Grill verwenden. Hardcore-Griller sollten definitiv die Finger davon lassen. Bessere Bürsten kosten zwar etwas mehr Geld, aber für einen professionellen Einsatz lohnt sich diese Ausgabe.

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