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Dancook 1400 im Test

Heute gibt es einen kleinen Testbericht zum Dancook 1400. Doch bevor ich Euch ein paar Details zum Dancook Grill gebe, möchte ich Euch kurz erzählen – wie ich zum Dancook gekommen bin! Der Dancook Grill ist sozusagen der Nachfolger meines Weber Grills, bei dem ich mir irgendwann dachte – das kann doch noch nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein! Weber hin – Weber her – es muss doch dort draußen auch noch andere Grills in einer besseren Ausführung geben. Ja, die Weber sind nicht schlecht verarbeitet, aber sind wir mal ganz ehrlich – wenn ich schon das Geld für einen Weber Grill in die Hand nehme, dann würde ich mir z.B. auch einen Grill aus Edelstahl wünschen! Klar, die Firma Weber gibt auch Garantie auf ihre Kugel – aber so ganz wollte es mir eben nicht einleuchten, warum man auf dieses emaillierte Eisen setzt und nicht gleich zu Edelstahl greift! Aus diesem Punkt heraus war für mich klar – es sollte ein Edelstahl-Grill werden! Da ich persönlich die Kugelform mag, wollte ich daran nichts ändern. Sucht man nun im Netz nach stylischen Edelstahl-Kugelgrills, bleibt man irgendwann bei der Firma Dancook hängen, welche sich ursprünglich auf Feuerkörbe spezialisiert hatten! Gut – dachte ich mir – wer einen guten Feuerkorb bauen kann, wird vielleicht auch einen guten  Grill bauen können und ich habe mich etwas zum Thema Dancook Grills im Internet schlau gemacht. Dabei kam heraus, dass die Besitzer durch die Bank mit dänischen Grills zufrieden waren. Diese positiven Beiträge zum Dancook haben meine Kaufentscheidung erleichtert und als eine Freundin bei mir anfragte, welchen Grill ich empfehlen könnte – sagte ich zu ihr – meinen Weber kann ich Dir empfehlen! Schon war mein Weber Grill verkauft und es war Platz für das Experiment Dancook Grill.

Zum 1400 Modell bin ich gekommen, da ich damals etwas haben wollte, welches dem Weber sehr ähnlich war! Könnte ich heute meine damalige Entscheidung rückgängig machen, hatte ich damals den Dancook 1500 gewählt. Der Grill hat dabei die gleichen Dimensionen bzw. ist die gleiche Grilleinheit, nur neben und unter dem Grill gibt es noch etwas Platz um den einen oder anderen Gegenstand zu lagern. Aber dieser „Hunger“ nach Ablagen ist bei mir erst über die Jahre gekommen! Ich mein – es geht auch ohne Ablagen, dann muss eben der Tisch oder irgendwas anderes dafür her halten! Aber alles kompakt beieinander würde mir nun besser gefallen! Aber nun ja, vielleicht bringt ja das Christkindel für die nächste Grillsaison die andere Ausführung! Den Weber habe ich ja letztes Jahr auch noch weit vor der eigentlichen Grillsaison verkauft! Vielleicht gelingt mir dies ja noch ein zweites mal! 😉 Wie man aus diesen Zeilen schon heraus lesen kann, gehöre ich nun auch zu den Dancook-Besitzern, welche sich vorstellen können wieder einen Grill von diesem Hersteller zu beziehen.

 

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Doch warum habe ich mich in den Grill verliebt?

Design, Material und Verarbeitung
Das Design und das Material haben damals die Kaufentscheidung beeinflusst und ich muss sagen – auch heute finde ich den Grill noch sehr schick! Dieses gebürstete Edelstahl passt einfach sehr gut zu einem Outdoor-Grill und sieht meiner Meinung nach 1000 mal besser aus, als eine schwarze Kugel! Aber nicht nur die Optik stimmt – auch die Verarbeitung kann sich sehen lassen! Bei diesem Grill wackelt nichts und alles macht den Eindruck für die Ewigkeit geschaffen zu sein – naja, die Räder vielleicht einmal ausgenommen! Wobei diese der Konkurrenz meiner Meinung nach auch überlegen sind. Aber diese könnte man auf jeden Fall noch pimpen! So kleine Edelstahlfelgen würden sich bestimmt gut machen! 😉
Die Perfektion fängt bei der Kugel an und hört beim Grillrost auf, welcher zu 100 Prozent aus massiven und dicken Edelstahlstäben besteht! Keine dünnen verchromten Eisenroste, welche man spätestens nach einer Saison in die Tonne treten kann. Einziger kleiner Nachteil an diesem Rost ist, er besitzt keine Halterung um diesen vom Grill zu nehmen. Im kalten Zustand kann man noch zwischen die Stäbe greifen um den Rost von der Kugel zu nehmen – im heißen Zustand hat man dann aber ein Problem! Entweder man besitzt wirklich gute „Feuerwehrhandschuhe“ oder man kauft sich den Grill-Rost-Heber, welcher übrigens auch für den Dancook Gußeisen-Rost funktioniert.

 

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Mein Tipp – wer sich einen Dancook Grill anschaffen möchte, der sollte bei der Investition gleich den Grillrostheber mit einplanen! Dies ist meiner Meinung nach ein Tool, welches man unbedingt benötigt.

 

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Die Technik
Im Gegensatz zu vielen anderen Kugelgrilltypen kommt der Dancook mit einem Luftregler aus. Bei den anderen Modellen am Markt gibt es die Möglichkeit die Luftzufuhr unten und oben an der Kugel zu regulieren. Was auf den ersten Blick als sehr gutes Feature erscheint, stellt den ungeübten Griller in der Praxis vor eine Herausforderung! Wann öffnet man wie viel welche der beiden Öffnungen. Ich selbst habe lange damit herum gespielt, bis ich die Einstellungen wusste, wie man am besten welche Temperatur im Grill erreichen kann. Diese Einstellungswerte müssen natürlich auch bei Dancook ausgetestet werden – denn jeder bevorzugt ja andere Brennmaterialien, aber eine Regelung über eine Öffnung hat man schneller heraus als wenn man zwei Regler hat, die man verstellen kann. Dabei finde ich die Luftregelung beim Dancook richtig gut gelöst, denn die Kohlen verbrennen wirklich sauber und gefühlt viel effektiver als bei der Konkurrenz. D.h. man kann mit weniger Kohlen die gleiche Hitze erreichen, bzw. die Hitze über einen längeren Zeitpunkt konstant halten. Dabei sollte ich erwähnen, das es sich hierbei um gefühlte Werte handelt. Ich habe keine wirklichen Werte dafür, ob der Dancook effektiver als ein anderer Grill arbeitet.

Sind die Kohlen dann verbrannt, bleibt Asche übrig und diese soll man durch den herausnehmbaren Innenkorb leicht entsorgen können. Theoretisch mag dies auch funktionieren – aber in der Praxis stellt man schnell fest – wie bringe ich nun eine 57er Schüssel so in eine Müll-Tüte damit nichts daneben geht!? Dies schafft man leider nicht und so landet immer wieder der Kohlestaub am Boden! Wer eine große Abfalltonne besitzt – könnte den Innenkorb dort entleeren, wobei ich ehrlich gesagt auch davon abraten würde, denn die Form der Innenschale zieht einen Luftzug magisch an …und wenn dieser erstmal durch die Wanne fegt, verteilt sich der Aschestaub wunderbar in der Gegend! Dies kann übrigens auch direkt im Grill passieren, wenn draußen ein zu starker Wind vorherrscht. Dies ist aber nun wirklich der einzig negative Punkt, den ich am Dancook Grill entdecken konnte. Wobei ich auch hierfür eine praktikable Lösung gefunden habe!

Da der Asche-Korb keine Ecken und Kanten hat, kann man diesen wunderbar mit einer kleinen Schaufel mit einer breite von maximal 10 cm (wegen der Rundung liegen größere Schaufeln nur schlecht am Boden auf) und einem kleinen Besen reinigen! Die Schaufel wird dann einfach in den Müllbeutel entleert. Sollte etwas Wind gehen, empfehle ich Euch die Öffnung des Müllbeutels in den Aschekorb zu halten um Ascheflug zu vermeiden.

 

Die Handhabung
Hier kann man echt nicht meckern! Alles an diesen Grill scheint zu passen! Selbst der Edelstahlgriff wird im Normalfall nicht so heiß, damit man sich die Finger verbrennen würde! Dies hatte ich nämlich vermutet! Gut, heizt man den Grill auf über 400 Grad auf, wird der Griff schon ziemlich warm, aber es ist trotzdem möglich, den Deckel ohne Handschuhe zu bedienen. Die Deckelhalterung funktioniert zwar – aber wenn ich ehrlich bin, lege ich den Deckel lieber ab, bevor ich diese Haltung benutze! Aber da sind die Geschmäcker bestimmt verschieden.

 

Allgemeines
Ansonsten kann ich nicht mehr viel zum Grill erzählen! Der Schieber zur Luftregulierung arbeitet wie man es sich erwartet. Beim Smoken sieht man, dass der Grill sauber verarbeitet wurde und nur sehr wenig „Dampf“ zwischen den Kugelhälften austritt. Einzig ein Deckelthermometer fehlt am Dancook Grill, welches man jedoch für ca. 10 Euro nachrüsten kann.

Wie dies funktioniert, habe ich in folgenden Beitrag beschrieben:

DDancook 1400 – Deckelthermometer nachrüsten

Tja …sonst gibts nicht viel nach einem Jahr zu sagen oder gar zu meckern!

 

Fazit:
Der Dancook 1400 bekommt von mir eine ganz klare Kaufempfehlung! Einzig die Ascheentleerung funktioniert nicht so einfach, wie diese beworben wird – naja, eigentlich schon, aber der Wind spielt einfach dabei nicht wirklich mit! Sieht man über dieses kleine Manko hinweg und reinigt den Grill mit Besen und Schaufel, gibt es an diesen Grill nichts auszusetzen! Beim Dancook bekommt man einen sehr guten Grill für verhältnismäßig wenig Geld!

 

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Da ich meinen Grill von außen nicht ständig putzen mag, habe ich mir noch eine Grillabdeckung dazu erstanden:

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Und das hier ist der oben erwähnte Grillrostheber:

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…und die im Einstiegstext erwähnte Variante mit Lagerfläche:

Dancook 1501 – leider schreckt der hohe Preis etwas ab!

 

…der Dancook 1500

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4 Kommentare

  1. Hi,
    Ich habe seit etwa 1 1/2 Jahren auch einen Dancook 1400 und muss dir zu 100% zustimmen. Mich haben die selben Dinge zu der Kaufentscheidung gebracht wie du. Weber ist mir einfach nicht langlebig genug und der Däne ist schon sehr stylisch. Die Temperatur und der niedriege Kohleverbrauch ist spitze. Der Style ist genau meins und der Preis ist unschlagbar.
    Ich liebe die Temperatur und die Temperaturregelung an ihm. Wobei es für Anfänger schon eher schwerer ist, einen Longjob mit niedriger Temperatur einzuregeln. Aber da macht Übung den Meister.
    Das fehlende Deckelthermometer hat mich anfangs auch gestört, deswegen hab ich es auch sehr schnell nachgerüstet. Einfach die Temperaturregulierung aufgebohrt und statt der Schraube dann das Deckelthermometer als Schraube verwenden. Mittlerweile beachte ich es aber fast nicht mehr. Wenn mir die Garraumtemperatur wichtig ist, nehme ich mein ET-733. Aber schaden würde es nicht, wenn standarmässig eines dran wäre. Aber das widerspricht der Philosophie von Dancook, sich auf das wesentliche ohne großen Schnick Schnack zu konzentrieren.
    Auch der Deckelhalter hat mich irgendwann genervt. Durch Stöbern in dib. Grillforen bin ich dann auf ein Universaldeckelscharnier zum Nachrüsten gestoßen. Dieses habe ich natürlich sofort bei mir nachgerüstet und icn muss sagen, das sind Welten.es ist so ein brutaler Zugewinn an Komfort, dass ich es als ein absolutes must have für jeden Dancook sehe. Das Thermometer gibts über diesen Thread hier:
    http://www.forum.mybbq.net/viewtopic.php?f=51&t=41487

  2. Einen schönen guten Abend,
    bin auf der Suche nach einem Grill über diesen Testbericht gestolpert der . Durch diesen tollen Bericht und den Grill live gesehen zu haben, viel die Entscheidung dann sehr leicht.
    Ich würde aber noch gerne Wissen von welchen Hersteller das schicke gusseiserne Rost ist. Vielen Dank für die Hilfe und den tollen Bericht.
    Gruß Maettes

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