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Rösle Marinierspritze im Test

Wer Fleisch nicht nur von außen geschmacklich aufwerten möchte, kommt irgendwann nicht an einer Marinierspritze vorbei über welche man dem Stück Fleisch auch innen eine zusätzliche Portion Geschmack verpassen kann. Das gundlegende System ist dabei recht einfach! Man füllt die Spritze mit einer flüssigen Marinade nach Wunsch, steckt diese dann in das Fleisch und drückt beim Herausziehen der Spitze die Marinade mittels des Spitzenkolbens in das Fleisch. Dabei ist es ganz normal, dass der „Rest“ oben wieder aus der Öffnung austritt!

Doch kommen wir nun zur Spritze selbst! Die Marinierspritze von Rösle ist grundsätzlich gut aufgebaut und lässt sich auch mit einer Hand gut bedienen. Das Fassungsvermögen des Behälters fasst ca. 50 ml und ist damit ausreichend groß, damit die Spritze nicht ständig nachgeladen werden muss. Das Nachladen selbst gestaltet sich recht einfach und geht schnell von der Hand.

Rösle-Marinierspritze-Test (1)

Die Größe der Spritze entspricht dem was man sich erwartet um ein Fleisch für eine größere Grillparty im privaten Kreis zu marinieren. Sie ist für mein Gefühl weder zu groß noch zu klein.

Rösle-Marinierspritze-Test (2)

Was mich persönlich etwas stört ist die Handhabung der Kanüle! Hier wird ein Schnellverschluss beworben, der aber nirgends beschrieben wird, wie dieser genau funktioniert! Klar, die Kanüle wird unten einfach angesetzt und dann mit einer kleinen Drehung arretiert! Was bei der Montage noch recht gut funktioniert, stellt bei der Demontage schon ein größeres Problem dar – denn raus bekommt man die Kanüle bedeutend schwerer als rein! Ich würde sogar so weit gehen und sagen, die Demontage ist ohne Werkzeug fast schon grenzwertig! Es funktioniert, aber man hat irgendwie immer Angst etwas falsch zu machen! Positiv muss ich jedoch auch erwähnen, dass die Spritze – wenn die Kanüle erst einmal montiert ist, recht gut sitzt und dicht abschließt.

Rösle-Marinierspritze-Test (3)

Die Reinigung der Rösle Marinierspritze gestaltet sich „bedingt“ einfach! An sich lassen sie alle Teile sehr einfach und schnell auseinander nehmen und danach reinigen! Bis auf die Kanüle! Diese ist vorne geschlossen und so ist es etwas Gefummel bis diese anständig gereinigt ist.

Rösle-Marinierspritze-Test (4)

Für die Lagerung wurde eine kleine Plastikhülle beigelegt mit der man die Spitze der Spritze abdecken kann um so Verletzungen zu vermeiden. Diese Plastik-Kappe hat jedoch den zweiten Einsatz nicht überlebt und  ist aufgeplatzt! Daher rate ich Euch, die Kanüle bei der Einlagerung, in das innere der Spritze zu geben – so wie diese eben geliefert wird! Dann sinkt erstens das Verletzungsrisiko und ihr könnt die Spitze bei vielleicht etwas unsanfter Behandlung nicht einfach verbiegen!

Fazit:
Betrachtet man die Preis / Leistung der Rösle Marinadenspritze bekommt diese eine ganz klare Kaufempfehlung von mir! Es ist zwar nicht alles perfekt an dieser Spritze, aber mit den kleinen Mankos kann man als „Hobbykoch“ durchaus leben. Müsste ich damit jeden Tag arbeiten, würde ich mich nach einer Alternative umsehen. Aber für den gelegentlichen Einsatz erfüllt die Rösle Spritze vollkommen ihren Zweck!

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