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Thermapen MK4 – Digitalthermometer im Test

Das SuperFast Thermapen in der Version MK4 gilt wohl als Ferrari unter den Digitalthermometern für die Küche und beim Grillen. In diesem Testbericht wollen wir Euch das Messgerät kurz vorstellen und Euch unsere Erfahrungen mit diesem Gerät mitteilen. Wie werden Euch verraten welches Features das Gerät besitzt und natürlich auch, wie schnell und zuverlässig das Gerät von ThermoWorks arbeitet.

Bevor wie zu den technischen Raffinessen des Thermapen kommen, möchte ich Euch kurz anhand der folgenden Unboxing Fotos die Hardware an sich vorstellen.

Die aktuelle MK 4 Version unterscheidet sich optisch nur ganz leicht von der Vorgänger-Version und das Hauptunterscheidungsmerkmal bildet primär die leicht unterschiedliche Display-Form und der neue Zugang zu den Einstellungs-Druckknöpfen und zur Batterie.

Auch die Handhabung ist rudimentär gleich geblieben! Wird der Proben-Fühler ausgeklappt, wird das Messgerät gestartet und kann sofort verwendet werden.

Unboxing:

So wird der Thermapen MK4 geliefert!

Thermapen MK4 - Digitalthermometer im Test (1)

…die Rückseite:

Thermapen MK4 - Digitalthermometer im Test (2)

Und hier der Verpackungsinhalt!
– Kurzanleitung
– Anleitung
– Prüfzertifikat

Thermapen MK4 - Digitalthermometer im Test (3)

Ein Blick in die Anleitung – leider ist keines der Schriftstücke in deutscher Sprache verfasst! Dennoch ist die Bedienung so einfach, dass die Nutzung von Anleitungen fast unnötig ist! Selbst die Einstellungen des Thermapen erklären sich fast von selbst.

Thermapen MK4 - Digitalthermometer im Test (4)

Die Vorderseite des Digitalthermometers:

Thermapen MK4 - Digitalthermometer im Test (5)

Die Rückseite:

Thermapen MK4 - Digitalthermometer im Test (6)

Um an die Batterie und die Bedienelemente zu kommen, muss die Kappe mit einem Kreuzschraubendreher gelöst werden.

Thermapen MK4 - Digitalthermometer im Test (7)

..und hier nochmals ein Blick auf die relativ kleine Spitze:

Thermapen MK4 - Digitalthermometer im Test (8)

 

Die Technischen Details:

Rotierendes Display:
Das Display erkennt dank des Lagesensors die Ausrichtung des Thermometers und dreht die Anzeige automatisch in die richtige Position. Wer dies nicht möchte, kann über die Einstellungen die Rotation einschränken oder auch ganz deaktivieren. Das Display besitzt eine Größe von 39 x 25 mm.

 

Auto-Power-Off: 
Das Thermometer geht automatisch in den Stand-By-Betrieb wenn dieses nicht genutzt wird! D.h. ihr tätigt eine Messung, legt das Digitalthermometer zur Seite und nach einer zuvor definierten Zeit (10 bis 180 Sekunden), wird diese automatisch abgeschalten. Greift ihr wieder danach, aktiviert sich das System wieder völlig automatisch. Dabei können die Zeiten für die automatische Power-Off Funktion frei bestimmt werden. Eine vollständige Abschaltung findet statt, wenn ihr den Sensor in die Ruheposition bringt.

 

Automatische Hintergrundbeleuchtung: 
Das MK4 besitzt nun auch einen Lichtsensor. Was in der normalen Küchenumgebung wohl nur sehr selten benötigt wird, kann gerade beim Grillen sehr sinnig sein. Denn oft beginnen die BBQ Sessions erst am späten Abend und ziehen sich dann in die Nacht hinein. Dann ist ein Thermometer mit Hintergrundbeleuchtung natürlich optimal! Noch besser ist es natürlich dann, wenn ein Thermometer wie der Thermapen die Helligkeit der Umgebung erkennt und die Hintergrundbeleuchtung nur zuschaltet, wenn dies auch notwendig ist.

TIPP:
Ihr könnt die Hintergrundbeleuchtung erzwingen, wenn ihr einen Finger über den Sensor recht oben neben dem Display legt.

 

IP67 Zertifiziert (Schutzklasse):
Das bedeutet, dass das Thermometer staubdicht ist und kurzzeitig Wasser abhalten kann. Selbst kurzes Untertauchen sollte mit dieser Schutzklasse möglich sein.

 

Der Sensor:
Damit ein Thermometer saubere Ergebnisse liefert, müssen die Sensorpunkte des Probennehmers vollständig in das zu messende Medium eingeführt werden. Gerade bei vielen billigen Thermometern kann dies ein sehr großer Bereich sein. Beim Thermapen hingegen sind das gerade einmal 3 Millimeter und die Spitze ist mit ihrer Stärke von 1,8 mm Millimetern wahnsinnig dünn und verletzt das Fleisch kaum.

 

Die Geschwindigkeit:
Die Geschwindigkeit der Temperaturbestimmung schwankt etwas nach der eingestellten Genauigkeit! D.h. Wollt ihr Euch ein Ergebnis mit einer Nachkommastelle ausgeben lassen, dann müsst ihr ca. 3 Sekunden dafür verplanen. Wer sagt – Nachkommastelle beim Kochen – wen interessiert denn das! Der schaltet diese einfach über das Menü aus und bekommt dann zuverlässig ein Ergebnis schon nach 2 Sekunden. Daher lautet mein Tipp – verwerft an dieser Stelle die Grundeinstellung und stellt den Thermapen auf volle Gradzahlen um.

 

Genauigkeit:
Messen könnt ihr Werte in einem Temperaturbereich von -49,9 bis 299,9 Grad, was für normale Einsatzzwecke im Bereich der Küche wohl mehr als ausreichend sein sollte. Im Haupt-Temperaturbereich bis 199,9 Grad ist das Messergebnis +-0,4 Grad genau. Geht es dann in den Temperaturbereich von 200 bis 299,9 Grad, sind Abweichungen von +- 1 Grad möglich.

 

Batterie-Lebenszeit:
Mit der integrierten Micro-Batterie (AAA) soll eine Nutzungsdauer von bis zu 3000 Stunden möglich sein. Wie ihr Euch denken könnt, haben wir das nicht quer getestet.

 

Abmessungen – Gewicht – Farbe – Material: 
Der Thermapen liegt mit seiner Größe von 47 x 153 x 19 mm richtig gut in der Hand und trägt dabei mit seinen 97 Gramm nicht wirklich auf. Insgesamt stehen dem Käufer 10 unterschiedliche Farben zur Verfügung, welche nicht hübsch aussehen, sondern noch zusätzlich aus einem Material bestehen, welches zudem noch vor der Ausbreitung von Mikroben schützt.

 

Was der Thermapen nicht kann! 
Der TP ist nicht für die Dauerüberwachung von Speisen und Grillgut geeignet! D.h. es alarmiert Euch nicht, wenn das Essen einen bestimmten Garpunkt erreicht hat und sollte auch nicht dauerhaft im zum messenden Medium verbleiben. Dieses Messgerät ist nur für eine momentane Temperaturbestimmung geeignet.

 

Fazit: 
Thermoworks legt bei der MK4 Version des Thermapens nochmals eine Schippe an Features oben auf ein ansonsten schon perfektes Digitalthermometer drauf und sichert sich so wieder einmal die Marktführung. Mehr Genauigkeit bei einem schnellem Messergebnis von gerade einmal 2 Sekunden plus die kleinen neuen Features machen das Thermometer einfach zum besten Endgerät, was der Markt derzeit zu bieten hat. Ob man dafür jedoch rund 65 Euro ausgeben möchte oder sich dann doch eher für ein langsameres Gerät mit weniger Features zu einem geringerem Preis entscheidet, bleibt jedem selbst überlassen.

Für mich ist der Thermapen MK derzeit das beste Digitalthermometer auf dem Markt.

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