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Welche Grills gibt es?

Welche Grills gibt es?

Gegrillt wird eigentlich immer. Die Einen grillen gerne zu bestimmten Gelegenheiten, meist beschränkt sich hier das Grillgut auf die Wurst und das Steak und wird nur saisonal während der Sommerzeit betrieben. Die Anderen grillen hingegen das ganze Jahr über und als Grillgut wird alles verwendet, das auf den Grill passt oder passend gemacht wird. „Grill“-Profis grillen nicht nur, sie braten, bruzeln und backen von der Vorspeise über den Hauptgang bis hin zum Dessert und Kuchen und sogar das Brot oder die Brötchen.

Eine feurige Sache

Neben dem Grillgut spielt besonders die Art der Befeuerung eine wesentliche Rolle für die Auswahl des eigenen Grills. Hier prallen die gepflegten Glaubensmuster ganzer Generationen mit denen von individuell geprägten Geschmäckern förmlich aufeinander. Doch Eines vereint alle: Ihnen schmeckt´s und das ist gut so.

Die Unterschiede der einzelnen Grills und ihrer Befeuerung schlagen sich auch in der vorgesehenen Gebrauchsweise nieder. Wer im Inneren Grillen möchte, der sollte auf keinen Fall einen Holzkohlegrill mit Holz, Kohle oder Briketts befeuern und auch niemals auf einen Schwenkgrill mit Feuerschale in Betracht ziehen. Auch die Verwendung eines Gasgrills in der Wohnung und bei geschlossenem Fenster ist dringend abzuraten. Ein Elektrogrill kann dazu aber durchaus geeignet sein, wenn auch das Grillvergnügen bevorzugt im Freien stattfinden sollte.

Grillen mit Kohle

Wer an das Grillen denkt, dem fällt meist der Klassiker unter den Grills ein, der Holzkohlegrill. Der Klassiker ist der ungeschlagene Aromen-Macher unter den Grills. Die typische Rauchentwicklung und der typischer Rauchgeruch, ein Rundum-Räuchern machen den Holzkohlengrill zum unvergesslichen Erlebnis bei der Zubereitung von Speisen. Die Raucharomen entfalten ihre Wirkung nicht nur in Diskussionen und Kleidungsstücken, sondern offenbaren die Wesenszüge der beteiligten Personen oft auf merkwürdige Weise nachhaltig. Mangelndes Kow-how und die Anwendung technischer Innovationen scheinen hierbei aber bislang unberücksichtigt geblieben zu sein. Aber das lässt sich ändern und dann steht auch bei Holzkohlegrill nichts mehr dem Grillvergnügen entgegen.

Einmal und … wieder

Billig-Grills für den Einmalgebrauch werden immer öfter in Einkaufsmärkten und Discountern angeboten. Diese Verlegenheitslösung zur Erwärmung von Speisen wird meist mit dem passendem Grillgut verkauft. Wer hier als Klientel zugreift und mit Grill und -gut zufrieden ist, sollte getrost weiter machen wie bisher. Ein echtes Erlebnis rund um das Grillen bleibt so auf jeden Fall erspart wie auch der kulinarische Genuss, den nicht ein Jeder haben muss.

Elektrisch oder Gas-betrieben

Andere hingegen greifen auch gerne zum Gas- oder Elektrogrill. Hier muss auch nicht auf ein Aroma verzichtet werden. Ein unbestreitbarer Vorteil ist der zeitliche Vorteil gegenüber dem Holzkohlegrill. Es braucht nicht gewartet zu werden, bis die Kohle an- beziehungsweise durchgeglüht ist, sondern es kann direkt mit dem Grillen begonnen werden. Probleme beim Anzünden gehören hier meist der Vergangenheit an.

Runde Sache – Der Kugelgrill

Eine interessante Variante eines Grills stellt der sogenannte Kugelgrill dar. Dieser kann zum direkten und indirektem Grillen ebenso verwendet werden, wie zum Backen. Wie bei einem Umluft-Ofen lassen sich mit einem Kugelgrill Brote, Brötchen, Kuchen oder Pizza backen oder Fleischstücke braten. Wer beispielsweise in einem Schrebergarten oder Ferienhaus komplette Mahlzeiten zubereiten möchte, sollte sich einen Kugelgrill anschaffen. Die Temperatursteuerung ist hier ähnlich gut steuerbar wie bei einem Elektrogrill. Die Befeuerung findet mit Holzkohle, -briketts statt.
Inzwischen gibt es auch unter den Elektrogrills die energiesparende Variante, bei der das Gargut direkt mittels Induktion erhitzt werden kann.

Kugelgrill

Ansichts- oder Wettersache – Innen- und Außen-Lokaltäten

Für den Innen- und Außenbereich geeignet, ist der sogenannte „Heiße Stein“. Der „Heiße Stein“ besteht aus einer speziellen Steinplatte, die meist entweder elektrisch oder durch Spiritus- oder Esprit-Brenner befeuert werden. Die Steinplatte ist ideal auch für das Garen von Gemüse und Obst. Selbst Zwiebelringe oder Fisch sind hier kein Problem, da die Wärmeleitung und Speicherung der Wärme in der Steinplatte über einen langen Zeitraum gleichmäßig erfolgen.

Für größere Personenzahlen, die verköstigt werden sollen, hat sich auch ein Schwenkgrill bewährt. Ein Schwenkgrill wird meist bei einem sogenanntem Lagerfeuer eingesetzt, kann aber auch problemlos mit Holzkohle oder Holzkohlebriketts befeuert werden. Für den Einsatz auf Rasenflächen ist der Einsatz einer speziellen Feuerschale für das Brandgut vorteilhaft. Ein professioneller Standgrill zeichnet sich durch seinen sicheren Stand und durch die Möglichkeit aus, auch auf einfache Weise während des Grillens, auch bei aufgelegtem Grillgut, die Höhe zu verstellen. Auf diese Weise lässt sich dann die Temperatur optimal auf den Zustand des jeweiligen Grillgutes einstellen.

Ausstattung und Spezielles

Natürlich gibt es auch speziell gefertigte Grills in allen mögliche Ausstattungsvarianten und für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche. Für die Zubereitung von Spanferkel-, Ochsen-, Hähnchen-, Fisch-Essen haben sich diese speziellen Grills besonders bei gewerblichen Dienstleistern bewährt, da damit große Mengen an speziellem Essen, auch für 500 bis 1400 Personen auf einmal oder rationiert, zubereitet werden können. Hier kommt es vor allem auf eine stabile und preisgrünstige Energiezufuhr an. Auch eine leicht zu reinigende Ausführung der Komponenten des Grills steht hier aufgrund der hygienischen Anforderungen mit an erster Stelle.

Ganz speziell – Grillgut und Grill

Spanferkel und Ochsen auf dem Grill benötigen stabile Grillspieße und Aufhängungen. Motoren für das Drehen des Spießes müssen entsprechend mehr Leistung bringen und für den Dauerbetrieb geeignet sein. Bei Geflügel und Fisch in den üblichen Gewichtsklassen kann der Grill vergleichsweise noch in Leichtbauweise gebaut werden. Standsicher sollte jeder Grill stehen, unabhängig von der verwendeten Energiezufuhr.

Der Dutch Oven ist eine alte Erfindung, die zum Kochen und Backen auf oder in einer offenen Feuerstelle verwendet werden kann. Der Dutch Oven besteht aus einem Gusseisen-Topf, der zuvor meist eingebrannt wurde. Beim Einbrennen wird das silbrig-glänzende Metall meist mit Sojaöl, bei hohen Temperaturen eingebrannt und es entsteht die charakteristische schwarze Farbe des eingebrannten Gusseisens.

Der Dutch Oven besitzt einen Deckel mit hochgezogenem Rand, damit aufgelegtes glühende Holzbricketts, Holzkohlenstücke oder Holz nicht abrutschen kann und so auch mit Oberhitze gebraten oder gebacken werden kann. Der Dutch Oven ist ein Allrounder für die Outdoor-Küche. Zum Grillen ist er aber wenig geeignet, jedoch wird er meist für die Zubereitung von gekochten, gebackenen oder gebratenen Beilagen zum Grillgut verwendet. Gerade wenn es darum geht, größere Personenmengen zu verköstigen, ist der Dutch Oven immer wieder von unschätzbarem Wert. Zu den Vorteilen gehören seine robuste Bauweise und die einfache Pflege. Spülmittel sollte wegen der Rostgefahr und dem Einzug in die grobe Struktur des Materials nicht zum Einsatz kommen. Klares Wasser, ein Metallschwamm und ein mit Speiseöl getränktes Papiertuch, mit dem man den Dutch Oven innen und außen abreibt, sollten für die Reinigung und für die Pflege sicherlich reichen. Von Nachteil ist allenfalls das relativ hohe Gewicht der Gusseisen-Topfes, so dass er für das Kochen im Outdoor-Bereich bei Trekkingtouren und Wanderungen weniger geeignet ist. Aber bei Lagerfeuern und mit Holz, Holzkohle oder Kohlenbriketts hat er sich für die Verköstigung von größeren Gruppen bestens bewährt und sollte daher zur Grundausstattung gehören.

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