Grillen mit Drehspieß – dies sollte man beachten – Anleitung

Unser heutiges Grill-Thema lautet – Grillen mit dem Drehspieß / Rotisserie – was sollte man dabei beachten? Gibt es dabei überhaupt etwas zu beachten? Braucht man zwingend einen Heckbrenner / Backburner oder funktioniert ein Drehspieß auch mit einem normalen Kohle- oder Gasgrill? Wenn ja? Was sollte man dabei beachten? Wenn wir diese Themen abgearbeitet haben, gibts noch die eine oder andere Empfehlung zum Grillspieß mit denen wir schon gute Erfahrungen gesammelt haben. Doch bevor wir anfangen – stellen wir uns die Frage – was kann man eigentlich alles auf einem Drehspieß zubereiten?

Klar – wenn man an einen Drehspieß denkt – denkt man wahrscheinlich unweigerlich an knuspriges Hühnchen oder an die klassische Schweinshaxen – denn diese hat schon jeder einmal beim Hähnchen-Wagen am Parkplatz des Supermarktes XYZ gesehen. Doch gibt es noch weitere Gerichte außer das klassische Chicken vom Grillspieß? Nun ja – wenn ich ehrlich bin – primär kommt der Drehspieß bei mir fürs Gockerl zum Einsatz. Aber auch selbstgemachtes Gyros oder ein leckerer Schweinerollbraten eignen sich hervorragend für den Spieß!

Braucht man einen Drehspieß?
Der Drehspieß gehört zu einem der beliebtesten Zubehörteile der deutschen Griller – es ist echt eine feine Sache – wenn man solch ein Zubehör sein Eigen nennt – aber ob man es wirklich benötigt und ob als Alternative zum Grillhendl vom Spieß nicht auch das gute alte Beer Can Chicken als Alternative taugt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Eine tolle Show bietet solch ein Grillspieß auf jeden Fall!

Was sollte man beim Einsatz einer Rotisserie beachten?
Primär habe ich hier nur zwei Empfehlungen an Euch!

Gleichmäßige Gewichtsverteilung!
Damit das Grillgut von jeder Seite her gleichmäßig bräunt, muss es natürlich auch relativ mittig zentriert werden. Dies ist nicht immer so einfach wie es klingt und man sollte sich da echt etwas Zeit dafür nehmen. Wenn die Hähnchenschenkel nicht mit der Spießhalterung fixiert werden können, so solltet ihr diese zusätzlich zusammen binden. Stehen diese zu weit ab, könnt ihr die Enden mit etwas Alufolie abdecken, damit diese nicht zu schnell verbrennen. Eine gleichmäßige Gewichtsverteilung ist gerade auch bei billigeren Spießen von Vorteil, denn hier kann es ansonsten vorkommen, dass der Spieß sich unterschiedlich schnell dreht, wenn sich die Belastung auf den Motor ändert. Dies würde dazu führen, dass die einzelnen Regionen des Grillguts unterschiedlich lange der Hitze ausgesetzt sind und unterschiedlich schnell bräunen.

TIPP:
Viele Drehspieße haben ein Kontergewicht! Dieses ist dafür da, die Gewichtsverteilung zu optimieren und kann völlig frei ausgerichtet werden. Doch wie bringt man so ein Ausgleichsgewicht an? Am einfachsten lasst ihr das Grillgut einfach am Spieß hängen. Wenn das Gewicht ungleich verteilt ist, werdet ihr merken – dass das Grillgut auf einer Seite nach unten zieht. Genau in die andere Richtung wird nun das Kontergewicht befestigt. Zum Teil kann man beim Gewicht noch etwas mit dem Abstand zur Mitte spielen, d.h. je näher das Gewicht am Spieß dran ist, desto weniger groß ist die Wirkung des Gewichts.

Laufrichtung beachten!
Ja – solch ein Grillspieß hat auch eine Laufrichtung! Und wer nun denkt – ach – das ist doch egal – ob der Spieß sich vorwärts oder rückwärts dreht – der hat zumindest bedingt recht! Denn die Drehrichtung ist völlig egal, wenn man mit ganz normaler Hitze von unten entweder über die klassischen Kohlen oder über die Brenner des Gasgrills arbeitet. ABER – nun kommt es! Wer einen Backburner besitzt, sollte sich über die Drehrichtung seine Gedanken machen! Denn hier ist es von Vorteil, wenn das Grillgut sich nach oben hin vom Heckbrenner weg bewegt. Dies hat den Vorteil, dass das austretende Fett und die Flüssigkeiten über das Grillgut verteilt werden und nicht direkt nach unten abtropfen. D.h. das Grillgut pinselt sich sozusagen immer wieder selbst mit den austretenden Säften ein!

TIPP!
Wenn ihr Euch nun fragt – wie man einen Drehspieß in die andere Richtung laufen lassen kann? Dann schaltet diesen einfach einmal kurz aus und danach wieder an! Viele wechseln direkt danach die Drehrichtung – bei anderen Modellen muss öfters der Schalter ein- und ausgeschalten werden.

Benötigt man unbedingt einen Backburner / Heckbrenner und was bringt dieser für Vorteile?

Dies ist wie mit dem Grillspieß – es ist kein muss – aber es ist schön einen zu haben! Doch warum ist es so? Ein Heckbrenner verteilt einfach die Hitze besser im Grill und vereint direktes und indirektes Grillen in einem System. Zudem tropfen austretende Säfte nicht in die Flammen und es entstehen keine Stichflammen, welche das Fleisch verbrennen. Ich finde ein Heckbrenner generiert schneller – schönere Grillergebnisse – als ein indirektes Grillen mit Grillspieß.

Aber braucht man einen Backburner wirklich?
Ich sage nein – er ist nett und ich nutze diesen primär, wenn ich schnell meinen Gasgrill aufheizen möchte. Aber ansonsten kommt er bei mir außer in der Kombination mit dem Drehspieß eher selten zum Einsatz. Aber ein Drehspieß funktioniert auch ganz gut ohne Heckbrenner.

Wie sollte die Hitzeverteilung im Gas oder Kohlegrill sein?
Nun ja – am besten – wenn es das System und die Leistung her gibt – indirekt! D.h. keine direkte Hitze in Richtung des Grillguts. Wobei ich das nicht ganz so stehen lassen kann! Denn im Kohlegrill sollte ihr am besten mit indirekter Hitze arbeiten und die Kohlen links und rechts versetzt über die Länge des Grillspieß legen. Wenn ihr dagegen im Gasgrill (kommt etwas auf die Größe des Grillguts und des Grills an) nur die Brenner links und rechts einschaltet, kann es passieren, dass die Enden zu schnell zu knusprig werden. Da bietet es sich dann an die Brenner unterhalb des Spießes auch mit zu aktivieren. Gegen Stichflammen durch Fett auf den Brennern hilft eine Auffangschale.

Fazit:
Grillspieß und Heckbrenner sind im Zusammenspiel eine feine Sache, aber im Grund kann man auch fast jedes Rezept ohne diese technische Spielerei am Grill zubereiten. Wer die Show liebt und über die Anschaffung eines Grillspießes nach denkt – der sollte sich einmal das System von Moesta ansehen. Hier gibts eine Kombination aus Grillspieß und Aufsatz zum Pizzaofen-Ersatz für Kohlegrills. Das Zeuchs von den Jungs ist echt hochwertig verarbeitet – kostet aber leider auch eine ganze Stange an Kohle. Für viele Hobby-Griller dürfte der Preis zu hoch sein. Aber von BBQ-Toro gibt es ein System, welches fast 50 Prozent günstiger ist und auch sehr hochwertig produziert wurde.

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